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Newsletter 01/2026

Liebe Naikan-Freund*Innen, Liebe Naikan-Förder*Innen!

Wenn ich Dir/Euch heute schreibe, dann, weil ich das eigentlich schon längst vorhatte. Wie geht es Dir/Euch? Danke auch für Deine guten Wünsche zum neuen Jahr!

Bei uns wuchs gerade vor Weihnachten und zum Jahresende der Stapel der „noch schnell zu erledigenden Dinge“ zuverlässig bis auf Oberkante. Weihnachten kommt ja bekanntlich nicht überraschend – und trotzdem wirkt es jedes Jahr so, als hätte es sich heimlich angeschlichen.

Für Naikan sind wir weiterhin voll motiviert und mit großem Engagement dabei – vielleicht mit etwas mehr kleinen Tee-Pausen dazwischen🙂  – bis gestern lief unser Naikan-Kurs über den Jahreswechsel, so kann ich mich heute wieder den anderen Aufgaben zuwenden und auch die Zeit für ein Resümee nutzen.

Unser ausführlicher Naikan-Brief mit Rückblick, Neuigkeiten aus dem Zentrum und einem Ausblick nach vorn ist gerade in Arbeit und wird demnächst gedruckt und per Post verschickt (Bitte sendet mir vorab nochmal deine aktuelle Adresse zum Abgleich bzw. ich habe sie leider nicht abgespeichert). 

Diese Zeilen hier sind daher nur eine kleine Kurzfassung – ein Lebenszeichen mit Augenzwinkern – und ein erstes Teilhabenlassen an dem, was uns in 2025 bewegt hat.

Was uns in 2025 bewegt hat

Hier im Zentrum ist vieles weitergegangen, auch wenn es in unseren privaten Räumen gerade noch ziemlich chaotisch aussieht. Wir haben unseren Lagerraum in Bremen komplett aufgelöst, einiges verschenkt, aussortiert und manches schweren Herzens entsorgt. Der Rest stapelt sich nun hier, wartet auf Einordnung oder darauf, in neue Hände zu kommen – darunter auch viele meiner großformatigen Öl- und Acrylbilder aus einer früheren Schaffensphase. Einiges findet im Naikan-Zentrum seinen Platz, aber von einem Großteil werde ich mich trennen müssen. Loslassen – kein Lieblingsthema, aber ein notwendiges. (Siehe Anhang „Einladung zum Innehalten – und zum Weitergeben“)

In diesem Zuge haben wir auch die Versicherungsangelegenheit nach dem Brandereignis endgültig abgeschlossen. Mehr als zwei Jahre lang haben wir gesprochen, verhandelt, abgewogen, gehofft. Schließlich haben wir entschieden, die „Segel zu streichen“ und loszulassen. (Im Naikanbrief beschreibe ich ausführlicher, warum dieser Schritt für uns richtig war.)

Faktisch bedeutet das: Ein spürbarer Betrag fehlt nun im Projekt – sowohl für notwendige Investitionen am Haus als auch für die Kurs-Ermäßigungen, die vielen Menschen erst die Teilnahme ermöglichen. Und doch sind wir zuversichtlich: Es wird sich fügen, wie es sich bisher immer gefügt hat. Den gerichtlichen Klageweg einzuschlagen hätte erhebliche Kosten verursacht – und ob wir am Ende wirklich Recht bekommen hätten, weiß niemand. So ist dieser Schritt auch ein inneres Aufräumen und Loslassen – wir haben uns für das Freiwerden entschieden.

Was wir 2025 unternommen haben

Trotz aller Widrigkeiten war 2025 ein gutes und lebendiges Jahr:

  • Wir haben mehrere Naikan-Wochen durchgeführt und mit der zweiten Küche im OG unsere Abläufe deutlich verbessert.
  • Mit KalaiDo wurde unserem Angebot ein weiterer Seminarbaustein hinzugefügt. Im KalaiDo-Retreat geht es um das Thema: „Geistige Gesundheit“ – der Fähigkeit, die eigene innere Situation wahrzunehmen, zu ordnen und bewusst zu steuern – auch in angespannten und schwierigen Situationen, in Konflikten oder in Phasen der Veränderung – verbunden auch mit der Fragestellung: „Was ist mir wirklich, wirklich wichtig?“ – eine hilfreiche Ergänzung zu Naikan, mit systemischen und praxisnahen Elementen. https://www.kalaido.com/aktuelles/
  • Unser Ostsee-Segeltörn hat uns inspiriert, einen 100-Tage-Kompass zu entwickeln. Ein Journal für die „innere“ Navigation und zur konkreten Unterstützung und Umsetzung im Alltag. (Demnächst auf der Internetseite und bei Instagram)
  • Wir haben unsere Zentrum-Strukturen und unsere Öffentlichkeitsarbeit weiterentwickelt und an einem kompakten Naikan-Leitfaden / Workbook gearbeitet.
  • Unsere gGmbH konnte – auch dank großzügiger Spenderinnen und Spender – für 2024/2025 eine positive Bilanz ausweisen und wir hoffen, dass wir das auch in diesem Jahr gemeinsam wieder hinbekommen.

Blick voraus: Jubiläumsjahr 2026

2026 ist für Naikan ein ganz besonderes Jahr:

  • 50 Jahre: Erstes Naikan außerhalb Japans – und zwar hier in Deutschland.
  • 40 Jahre: Erster Naikan-Kurs unter der Begleitung von Gerald Steinke.

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Herzliche Grüße und einen guten Start ins neue Jahr

Besonders dankbar  sind wir für die Menschen, die unseren Weg begleiten – oft über viele Jahre hinweg. Wir wünschen Dir/Euch und Euren Lieben, Momente der Ruhe, der Verbundenheit und Zuversicht in diesen bewegten Zeiten und für den Start in das neue Jahr alles Gute mit den besten Wünschen!

Mit herzlichen Grüßen von,

Charlotte und Jörg

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ANHANG (link: www.joergalexfot.de/atelier)

Eine Einladung zum Innehalten – und zum Weitergeben

Aus meinem Atelier stelle ich Euch eine kleine Auswahl der Werkreihe „Kraftfelder“ vor. 

Diese Arbeiten sind Einladungen zum Verweilen, zum Stillwerden, zum Lauschen nach innen. 

Vielleicht findet sich ein stiller Moment,

dir selbst Zeit und Raum zu schenken –

als Erinnerung an das Wesentliche.

Auswahl aus der Reihe: Kraftfelder

Unbekannt.jpg

Unbekannt_1.jpg

„Kraftfelder sind ein Tor zum letzten Geheimnis …“

Sie öffnen sich nicht durch Wissen,

nicht durch Suchen,

nicht durch den Versuch, etwas zu begreifen.

Sie öffnen sich in dem Moment,

in dem du bereit bist,

deine eigenen Bilder, Urteile und Geschichten

für einen Augenblick

zur Ruhe kommen zu lassen.

Das „Geheimnis“ liegt nicht hinter dem Werk –

sondern zwischen dir und ihm,

in dem Raum, der entsteht,

wenn du innehältst,

lauschst

und schaust.

Dann wird das Kraftfeld

zu einer stillen Meditation:

einem Durchgang

zwischen Form und Leerheit,

wo das Sichtbare

in das Unaussprechliche übergeht.

So wird jedes Kraftfeld

zu einem Tor,

durch das du nur

mit leerer Hand

und offenem Geist

treten kannst.

Tao DōShin

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Entdeckung der Langsamkeit

Jahresrückblick 2019

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