Gerald Steinke

Zur Erinnerung an den Deutschen Naikan-Begründer Gerald Steinke

Gerald Steinke, Jahrgang 1953, von Haus aus EDV-Fachmann, kam über Yoga, Gesprächstherapie und Zen zum NAIKAN. Dort erst fand er Antworten auf all seine Fragen. „Nachdem ich das erste Mal NAIKAN machte, konnte ich sofort wieder schlafen … und ich erkannte, bei all den Problemen, die ich mir bereitet hatte, meinen Eltern, meiner damaligen Frau und mir selbst, dass ich immer weiter machen wollte. Ich hatte einen Punkt gefunden, und den wollte ich erkunden bis zum letzten Krümel.“

Mitte der 1980er Jahre gründete Gerald Steinke in Wolfenbüttel das Naikan-Institut und und 1997 die Deutsche Naikan Gesellschaft. Mit den „Naikan-Foren“ in der Evangelischen Akademie Loccum bei Hannover sowie in der Evangelischen Akademie in Bad Herrenalb bei Karlsruhe stimulierte er von 1988 bis 2006 den nationalen und internationalen Austausch.

Seine spätere Frau Dorle lernte Gerald Steinke durch NAIKAN kennen. 1995 verwirklichten die beiden vor den Toren der Hansestadt Bremen, ihre Vision eines deutschen NAIKAN-Zentrums, das NAIKAN Stammhaus in Tarmstedt.

Seitdem kamen viele Menschen mit dieser ebenso schlichten wie nachhaltig wirksamen Methode in Berührung.

Am 1. Juli 2010 verstarb Gerald Steinke nach schwerer Krankheit. Sein größter Wunsch war es, dass mit der von seinem japanischen Lehrer Ishin Yoshimoto entwickelten und an Gerald Steinke übertragenen „Klassischen NAIKAN-Methode“ weiter gehen sollte. Mehrere seiner Weggefährten übernahmen die Leitung der NAIKAN-Kurse. Sie wurden von Gerald Steinke ausgebildet und als NAIKAN-Begleiter autorisiert.

NAIKAN ist wie Fensterputzen –
immer mal wieder für Klarsicht sorgen.

Gerald Steinke

Das Naikan-Zentrum und Stammhaus

Seitdem führte Dorle Steinke das NAIKAN-Zentrum in Tarmstedt, begleitete die Kurse als Leiterin und kümmerte sich um das leibliche Wohl der TeilnehmerInnen.
2018 gab Dorle Steinke die Leitung des NAIKAN-Zentrums an den NAIKAN-Leiter Jörg Alex Fot in Nachfolge ab. Seitdem widmet sich Dorle Steinke neuen Aufgaben. Der Standort des Stammhauses und der gemeinnützigen NAIKAN-Gesellschaft wurden nach Schleswig-Holstein verlegt.

Wer einmal NAIKAN geschmeckt hat, ist ein anderer Mensch geworden, denn er hat für das eigene Leben eine neue Sichtweise entwickelt. [Dorle Steinke]