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Stammhaus (Japanese)

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1995 verwirklichten der Naikanleiter Gerald Steinke und seine Frau Dorle ihre Vision eines deutschen Naikan-Zentrums in ländlich ruhiger UmgGerald_Steinke1.jpgebung auf einem ca. 4000 qm großen Grundstück in Tarmstedt (Nähe Worpswede) bei Bremen.


Zentrum04_Einfahrt.JPGTarmstedt, ein kleiner Ort mit rund 3000 Einwohnern, liegt etwa 20 km nordöstlich von Bremen in einer schönen Geestlandschaft.

Das Grundstück mit altem Baumbestand befindet sich am Ortsrand und direkter Busverbindung zum Bremer Hauptbahnhof.





 

Hier im deutschen Naikan-Stammhaus finden ganzjährig Naikan-Wochenkurse statt.
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Das Naikan-Zentrum bietet Übenden einen Seminarraum (50 qm mit Teppichboden, Fußbodenheizung) im japanischen Stil und einen Einzelplatz-Meditationsraum, sowie sechs Einzelzimmer (teilweise mit WC).


Zentrum04_Kueche.jpgMittagessen_im_Zentrum_2004.JPG

Die Küche bietet eine individuell zubereitete vegetarische Vollwertkost.

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NAIKAN - eine Methode der Selbsterkenntnis

1988 Frau und Herr Yoshimoto kurz vor seinem Tod.jpgDas Naikan-Zentrum ist den Zielen des 1988 verstorbenen NAIKAN-Begründers Ishin Yoshimoto verpflichtet, Menschen jedweder Kultur, Religion, sozialer Zugehörigkeit, Lebensanschauung und Altersstufe einen sanften Weg der Selbsterkenntnis zu ermöglichen, der meditative und psychologische Aspekte vereint. Die Naikan-Methode ist leicht zu erlernen und im Alltag zu praktizieren. Wer Naikan übt, entdeckt verschüttete Quellen der Kraft, die dem neuen Sinn und Erfüllung geben.




1988, Frau und Herr Yoshimoto
2 Wochen vor seinem Tod

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1987, Yoshimoto Sensei und G. Steinke



Naikan in Deutschland

Mitte der 1980er Jahre gründete Gerald Steinke in Wolfenbüttel das NAIKAN-Institut, 1997 die Deutsche Naikan-Gesellschaft und stimulierte mit den „Naikan-Foren“ 1988, 1990, 1993, 1995, 1998, 2000, 2002, 2003 und 2006 in der Evangelischen Akademie Loccum bei Hannover, sowie in der Evangelischen Akademie Baden in Bad Herrenalb bei Karlsruhe einen nationalen und internationalen Austausch.

Vor der Gründung des Naikan-Zentrums kamen viele Menschen mit dieser ebenso schlichten wie nachhaltig wirksamen Methode erstmals in diversen Seminarhäusern, in denen Gerald Steinke Naikan-Kurse leitete, in Berührung.

Hier eine Auflistung der bekanntesten Häuser, in denen Einführungskurse stattfinden:
Benediktinerkloster, Damme
Benediktushof bei Würzburg
Ev. Luth. Kirchenkreis Stormarn, Hamburg
Stiftung Felsentor, Schweiz

Zist, München


gerald-dorle.jpgAm 1. Juli 2010 ist Gerald Steinke nach schwerer Krankheit gestorben. Sein größter Wunsch war es, dass das Naikan-Zentrum ohne ihn auch weiterhin bestehen bleibt. Deshalb haben mehrere seiner Weggefährten die Leitung der Naikankurse übernommen. Sie sind von ihrem Lehrer Gerald Steinke ausgebildet und als Naikanbegleiter autorisiert worden.

Seine Frau Dorle Steinke hat die geschäftliche Leitung des Zentrums übernommen und sorgt auch weiterhin für das leibliche Wohl der Teilnehmer.

 

Spendenkonto: 25 33 10 42

BLZ: 241 512 35

Sparkasse Rotenburg-Bremervörde

IBAN: DE89 2415 1235 0025 3310 42

SWIFT-BIC: BRLADE21ROB 



Naikan-Tagesseminare und -Einführungen

In diversen bundesdeutschen Kliniken leitete Gerald Steinke Naikan-Tagesseminare und -Einführungen, darunter die Adula Klinik in Oberstdorf, die psychosomatische Klinik Bad Herrenalb, die Klinik Habichtswald in Kassel, sowie die Klinik Heiligenfeld in Bad Kissingen.
Als Instrumentarium zur Reintegration von Drogen- und Alkoholabhängigen wurde die Methode des Naikan im Suchthilfehof Fleckenbühl/Marburg unter Anleitung von Gerald Steinke integriert.




Zukunftsträchtige Naikan-Projekte

Nach nunmehr zwanzig Jahren trägt das Engagement von G. Steinke in diversen Pilotstudien zum integrativen Einsatz von Naikan in Schulen (z.B. Landes Institut Bremen), psychosomatischen Kliniken und Strafvollzugsanstalten vielversprechende Früchte. (Stand: 2005)

So ist 2008 im Kamphausen-Verlag das Buch „Naikan in der Schule“ erschienen. Es geht dort um Wege zur Selbstverantwortung und wie Kinder und Jugendliche lernen, Mitgefühl zu entwickeln: Ein Bericht über ein wissenschaftlich begleitetes Schulprojekt in Bremen und ein Bericht über die erfolgreiche Einführung von Naikan in japanischen Schulen.

2005 erschien ein Film (DVD) von Jörg Röttger über Naikan, das Naikan-Zentrum in Tarmstedt und die verschiedenen Anwendungsbereiche von Naikan, ebenfalls erscheinen im Kamphausen-Verlag.

So wird Naikan in mehreren Justizvollzugsanstalten in Niedersachsen praktiziert und in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz erprobt. 50 Justizbeamte haben zunächst selbst die Methode im Naikan-Zentrum ausprobiert. Dann wurden Kurse für Häftlinge in den Anstalten angeboten - in Göttingen zum ersten Mal auch im Jugendvollzug. Die Resonanz war überall positiv. „Die nächste Phase wird mit einer wissenschaftlichen Untersuchung begleitet werden.“, erklärte Monica Steinhilper, Abteilungsleiterin im Justizministerium Hannover.

Inzwischen ist die wissenschaftliche Begleitforschung fast abgeschlossen. Weitere Bundesländer und JVAs führen regelmäßig Naikankurse durch unter der Leitung von ausgebildeten Naikanbegleitern. In Niedersachsen ist als offizieller fachlicher Naikanberater für den niedersächsischen Justizvollzug Winfried Geppert ernannt worden (winfried.geppert@justiz.niedersachsen.de).
(Stand: Jan. 2011)




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Naikan-Zentrum gemeinnützige Gesellschaft mbH, Bremer Landstr. 34, 27412 Tarmstedt, Tel.: 04283- 20 04